Ghettospuren

Stumme Zeugen aus Theresienstadt

2016

Ausstellungskonzept
Auftraggeber: Hochschule für Bildende Künste, Dresden und büro wildfisch, Berlin
In Zusammenarbeit mit: mäder/haslbeck Büro für Gestaltung, Halle/Saale

Seit 2014 werden im Rahmen des internationalen Projektes „Theresienstadt 1941-1945 – Materielle Zeugnisse und Spuren“, initiiert und geleitet von Uta Fischer, im Rahmen einer Überblicksdokumentation die Gebäude, Festungsanlagen und städtischen Räume systematisch untersucht und kartiert. Das Wissen über Theresienstadt kann, nicht zuletzt aufgrund dieser Initiative, heute auf neue Weise vermittelt werden: Hunderte Einzelfunde an mehr als 60 Standorten sind stumme Zeugen, hinter denen sich die Geschichte des Ghettos und seiner unzähligen menschlichen Schicksale verbergen.

Bei der Erstellung eines Ausstellungskonzepts zur Online-Dokumentation „Ghettospuren“ unterstützten wir mit der Projektsteuerung, kuratorischer Beratung bei der Ausarbeitung einer Ausstellungserzählung und Koordination der einzelnen Schnittstellen. Gemeinsam mit mäder/haslbeck erarbeiteten wir auch ein Gestaltungskonzept (einschl. Lichtplanung, Dramaturgie und Leitsystem) für eine Sonderausstellung.